Wer wir sind: Kurzüberblick

  • Konstruktive, studierendenorientierte Arbeit - ohne Mutterpartei
  • Kontinuität in Gremien
  • Sachlichkeit statt Selbstprofilierung
  • Aktive Idealisten - Für Euch in Aktion
  • Weiterhin ein „Offener AStA

Ausführlichere Informationen zu uns findet Ihr in den entsprechenden Abschnitten dieses Wahlprogramms.

Was wir wollen: unser Programm

Studium verbessern

Neue Bachelor-Ordnungen für alle

Nahezu alle Studien- und Prüfungsordnungen der Bachelor-Studiengänge wurden überarbeitet. Für die Studierenden konnten wir hier einige Verbesserungen erreichen. Unsere Forderungen nach weniger Prüfungen, weniger Workload und studierbaren Studiengängen wurden an vielen Stellen umgesetzt. Natürlich werden die Aktiven Idealisten sich auch weiterhin für Verbesserungen einsetzen, damit alle Studierenden von diesen Verbesserungen profitieren können.

Masterplätze für alle Bachelorabsolventen

Die Aktiven Idealisten fordern, dass die Universität des Saarlandes für alle AbsolventInnen einen Master-Platz zur Verfügung stellt. Denn wer sein Studium mit einem Master beenden möchte, muss an der UdS auch die Möglichkeit dazu bekommen. Wir kämpfen daher weiterhin mit Universität und Land dafür, dass genügend Geld und somit Studienplätze zur Verfügung stehen werden.

Möglichkeit zum Diplom-Studium schaffen

Die Aktiven Idealisten halten die Ziele der Bologna-Reform (einfacherer Wechsel zwischen den Hochschulen und den Fächern, Vergleichbarkeit der Abschlüsse, einfachere Anrechnung von im Ausland erworbenen Scheinen) für sinnvoll und wichtig für die Studierenden. Allerdings ist die Umsetzung in Deutschland teilweise misslungen. Die Quotierung von Master-Studienplätzen halten wir für untragbar, die Verschulung des Studiums mit einem signifikanten Anstieg der Prüfungsleistungen ist ebenso eine falsche Entwicklung.

Neben anderen Gründen führt die in Teilen schlecht umgesetzte Bologna-Reform dazu, dass sich viele Studierende die klassischen Abschlüsse zurück wünschen. Einige Studierende sind mit der Bologna-Reform aber auch zufrieden.

Die Aktiven Idealisten setzen sich für die Möglichkeit ein, dass die Hochschulen beide Abschlussmöglichkeiten anbieten. Dabei steht für uns die Studierbarkeit aller Varianten im Vordergrund. Daher darf es nicht wieder passieren, dass Studienordnungen in einen neuen Studiengang mit sämtlichen negativen Aspekten übernommen werden.

Verbesserung der Bibliothekssituation

Bibliotheken sind ein wesentlicher Bestandteil eines Studiums. Ohne sie wäre kein wissenschaftliches Arbeiten möglich. Deswegen setzen sich die Aktiven Idealisten dafür ein, dass deren Öffnungszeiten ausgebaut werden. Dazu zählen längere Öffnungs- und Ausleihzeiten, insbesondere in den Abendstunden und am Wochenende. Studierende sollten die Möglichkeit haben, auch am Wochenende länger als 12.30 Uhr Bücher in der SULB ausleihen zu können. Außerdem schlagen wir vor, dass die kleinen Institutsbibliotheken zu größeren Bereichsbibliotheken zusammengefasst werden, um auch hier längere Öffnungszeiten anbieten zu können.

Zusätzlich fordern wir eine bessere Ausstattung der Bibliotheken. Es sollte überall Schließfächer und ausreichend ruhige Leseplätze geben. Insbesondere bei der Neugestaltung des SULB-Lesesaals bringen wir uns aktiv in die Planung der Ausstattung mit ein.

Lehramtsstudium verbessern

Das Lehramtsstudium an der UdS ist trotz aller Verbesserungen der letzten Jahre immer noch überfrachtet und zu theoretisch. Studierende müssen den Spagat zwischen ihren beiden Hauptfächern meistern und zusätzlich die erziehungswissenschaftlichen Veranstaltungen dazwischen quetschen. Gerade letztere sind oft recht praxisfern gestaltet und meist total überfüllt. 2009 wurde ein Losverfahren eingeführt, das inzwischen zu einem Prioritätenverfahren modifiziert wurde. So wird entschieden, wer einen heiß begehrten Seminarplatz bekommt.

Die Aktiven Idealisten fordern daher neben einem praxisorientierteren Lehramtsstudium und angemessenen Seminarräumen ein transparenteres Anmeldeverfahren. Die Anzahl der Seminarplätze muss an die Nachfrage angepasst werden, um unnötige Verzögerungen im Studienablauf zu vermeiden.

Ausreichend Lehrveranstaltungen und flächendeckende Evaluation

Über die Probleme mit überfrachteten Studiengängen und Studienordnungen hinaus wird das Studium aber auch dadurch erschwert, dass Lehrveranstaltungen nicht mit ausreichenden Kapazitäten (z.B. Seminarplätze) angeboten werden. Hier muss die Universität Abhilfe schaffen, damit die Studiengänge auch in angemessener Zeit studierbar sind.

Darüber hinaus muss gewährleistet sein, dass die Lehrveranstaltungen auch qualitativ den Ansprüchen genügen. Hierzu fordern die Aktiven Idealisten die flächendeckende Einführung von Evaluationen aller Veranstaltungen.

Anmeldeverfahren vereinheitlichen, Prüfungsanmeldungen vereinfachen

Leider sind die Anmeldeverfahren in den unterschiedlichen Fächern nicht einheitlich geregelt. Wer beispielsweise Sport und Englisch auf Lehramt studiert, muss sich mit drei verschiedenen Anmeldeportalen (VILI, CLIX und LSF) auseinandersetzen. Bei sämtlichen Portalen gelten unterschiedliche Anmeldetermine bzw. -fristen, sodass die Studierenden eher mit der Organisation ihrer Anmeldungen als mit Wissenserwerb beschäftigt sind. Gerade die verschiedenen Anmeldetermine führen zu Schwierigkeiten beim Erstellen des Stundenplans. Die Aktiven Idealisten fordern daher ein einheitliches Anmeldesystem mit benutzerfreundlicher Oberfläche und ohne Zusammenbruch des gesamten Systems. Außerdem fordern wir einheitliche Anmeldefristen.

Zum Wintersemester 2011/12 verzichten die Philosophischen Fakultäten I und II auf die Anmeldung zu einzelnen Prüfungen. Die Studierenden melden sich nur noch einmal zu Beginn ihres Studiums beim Prüfungssekretariat an. Fehlversuche durch Nicht-Erscheinen fallen damit weg. Die Aktiven Idealisten fordern die Ausweitung dieser Regelung auf alle anderen Fakultäten.

Korrekturfristen einhalten

In der Rahmenprüfungsordnung sind für die Bachelor- und Master-Studiengänge Korrekturfristen für Prüfungsleistungen vorgesehen. Diese werden in vielen Fällen nicht eingehalten. Für die Studierenden bedeutet dies häufig die Ungewissheit, ob sie in Folgeveranstaltungen zugelassen werden.

Die Aktiven Idealisten setzen sich für die Einhaltung der Korrekturfristen ein. Dafür werden wir in Zusammenarbeit mit dem Qualitätsbüro der Universität des Saarlandes mehrere Initiativen in den Studienausschuss und den Senat einbringen.

Mehr und besser ausgestattete studentische Lern- und Arbeitsplätze an der UdS

Die Umstellung auf Bachelor- und Masterstudium hat dazu geführt, dass Studierende immer mehr Zeit auf dem Campus verbringen um dort zu arbeiten und zu lernen. Dafür brauchen die Studierenden eigens eingerichtete studentische Lern- und Arbeitsräume, zu denen jederzeit Zugang besteht. Bisher konnten wir erreichen, dass in Gebäude C 5.2 sechs Räume im obersten Stock zu Arbeitsräumen dauerhaft umfunktioniert wurden. Allerdings sind diese bis jetzt nur provisorisch eingerichtet. Deswegen fordern die Aktiven Idealisten eine bessere Lernatmosphäre und Ausstattung der Lernräume. Dazu gehört eine angemessene Einrichtung, wie zum Beispiel Whiteboards, gute Beleuchtung, außerdem Schließfächer, Drucker/Kopierer und Ruhezonen.

Darüber hinaus fordern wir eine flächendeckende Verteilung von Lern- und Arbeitsräumen sowohl in Homburg als auch in Saarbrücken, damit Studierende aller Fachrichtungen Zugang zu solchen Räumen haben. In der SULB müssen zentral Lern- und Arbeitsräume für die Studierenden des Campus Saarbrücken eingerichtet werden. Außerdem fordern wir mehr Arbeitsplätze im Freien inklusive Steckdosen, um dort das Arbeiten mit Rechnern zu ermöglichen.

Universität der Großregion für alle möglich machen

Derzeit befindet sich die Universität der Großregion (UGR), ein Zusammenschluss der Universitäten Lüttich, Luxemburg, Saarbrücken, Kaiserslautern, Trier, Metz und Nancy, im Aufbau. In Zukunft soll ein Austausch zwischen den Hochschulen ermöglicht werden bis hin zu multinationalen Studiengängen und Abschlüssen.

Die Aktiven Idealisten setzen sich im Studierenden-Beirat der UGR dafür ein, dass das Projekt allen Studierenden zugute kommt. Dafür fordern wir spezielle Stipendien, zum Beispiel auch für kurze Sprachaufenthalte und -kurse in den anderen Ländern. Wir bemühen uns um gemeinsame Projekte wie Sportveranstaltungen und mehr Kulturaustausch.

Damit alle Studierenden die Möglichkeit bekommen dieses Angebot zu nutzen, fordern wir im Rahmen eines Semestertickets die kostengünstige und ausreichende Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln für die Studierenden an Hochschulen der UGR.

Für die Studierenden ist die Möglichkeit des europaweiten Studiums optimal. Mit der Gastprofessur Europa und der Schaffung der Europaprofessur werden auch bereits echte Verbesserungen für die Studierenden in Saarbrücken erreicht. Bemühungen, die es in Zukunft zu intensivieren gilt.

Anerkennung von Studienleistungen aus dem Ausland erleichtern

In allen Fächern muss zukünftig die Anerkennung von Auslandsleistungen einfach und transparent gestaltet werden, damit die Studierenden nicht mehr monatelang von einer Sprechstunde in die nächste laufen müssen. Bologna muss endlich Realität werden. Dies bedeutet vor allem, dass zusätzliche Leistungen aus dem Ausland anerkannt werden, Noten fair umgerechnet werden und, sofern notwendig, zusätzliche Prüfungen an der UdS abgelegt werden können.

Teilzeit-Einschreibung muss eine echte Option werden

Durch die Umstellung der Studiengänge auf Bachelor/Master wurde die Möglichkeit sich in Teilzeit einzuschreiben flächendeckend geschaffen.

Problematisch ist das Teilzeitstudium aber in Zusammenhang mit zum Beispiel BAföG, Kindergeld und dem Jobben. Denn wer in Teilzeit studiert, gilt nicht als „ordentlich“ eingeschrieben und damit fällt dann auch der Anspruch auf BAföG, Kindergeld und die Sozialversicherungsbefreiung beim Jobben weg.

Die Aktiven Idealisten setzen sich daher dafür ein, dass das Teilzeitstudium auch mit BAföG, Kindergeld und Sozialversicherungsbefreiung möglich ist, damit dies zu einer echten Option für Studierende wird. Dazu haben wir bereits eine Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht, durch kontinuierliche Nachfragen bei Bundestagsabgeordneten werden wir uns weiter bemühen, dass das Teilzeitstudium zur echten Option wird.

Mehr Service und Unterstützung für die Studierenden

Den Service verbessern

Die Aktiven Idealisten fordern besseren Service auf dem Campus. Dazu müssen die Beschäftigten der Serviceeinrichtungen (Studierendensekretariat, Campus Center) umfassender informiert werden, um selbst besser informieren zu können. An der UdS ist der Anteil ausländischer Studierender im deutschlandweiten Vergleich sehr hoch, daher sollte an allen Service- und Verwaltungsstellen der Universität mindestens eine Person Beratung auch in Englisch anbieten können. Die Arbeitsbedingungen für das Servicepersonal müssen verbessert, die Stellenanzahl erhöht werden, damit die Universität ihre Dienstleistungen auch qualitativ steigern kann.

Öffnungs- und Sprechzeiten erweitern

Die Öffnungszeiten der Prüfungsämter müssen erweitert und der Ablauf optimiert werden. Für die Studierenden muss unmissverständlich klar sein, wer ihre Ansprechpersonen sind. An den Infopoints für Prüfungsämter muss das Personal auch auf speziellere Fragen geschult sein. Die Wartezeiten an den Prüfungsämtern sind zu verkürzen. Die Universität des Saarlandes versteht sich als internationale Universität.

Das Lehrpersonal soll für Studierende besser erreichbar sein als teils nur einzelne Stunden pro Woche oder nach langfristiger Voranmeldung. In einigen Fachbereichen ist dies bereits vorbildlich gelöst, in anderen besteht noch erheblicher Nachholbedarf.

Unterstützung bei der Suche nach Praktikumsplätzen anbieten

In erster Linie gehört dazu die Fortführung der Zahlungen der Labormaterialien in den naturwissenschaftlichen Studiengängen auch nach Wegfall der Studiengebühren. Außerdem sollen die Fachrichtungen die Studierenden, insbesondere in den Studiengängen, in denen Praktika vorgeschrieben sind, bei der Praktikumssuche unterstützen.

Verantwortungsvoller Umgang mit Geldern im Studentenwerk

Wichtig ist für die Aktiven Idealisten auch, dass die ebenfalls auf dem Campus angesiedelten Serviceeinrichtungen, die nicht Bestandteil der Universität sind, gute Arbeit leisten. Im Rahmen des Studentenwerksvorstands wirken wir aktiv an der Gestaltung des Angebotes mit. Dabei achten wir auf einen Ausbau des Angebots, wie beispielsweise notwendig gewordene verlängerte Öffnungszeiten der Mensa oder die Neugestaltung der Wohnheime. Die Kosten müssen für die Studierenden in einem angemessenen Rahmen bleiben.

Kinder-Uni besser integrieren

Die Aktiven Idealisten unterstützen das Konzept der Kinder-Uni. Wir fordern aber, dass hierdurch der reguläre Lehrbetrieb nicht länger beeinträchtigt wird. Die frühzeitige Werbung potentieller Studierender darf nicht zur Verlagerung von Vorlesungen mit mehreren hundert Teilnehmern führen. Eine Verschiebung der Kinder-Uni in die vorlesungsfreie Zeit würde allen nützen.

Studien- und Hochschulfinanzierung

Studierende paritätisch bei der Verteilung der Kompensationsmittel beteiligen

Für die abgeschafften allgemeinen Studiengebühren bekommt die Universität Kompensationsmittel vom Land. Die Mitbestimmung der Studierenden bei der Verteilung hat sich bei den Studiengebühren bewährt. Daher müssen die Studierenden auch bei der Verteilung der Kompensationsmittel paritätisch beteiligt werden, wie es bei den Studiengebühren der Fall war, um eine sinnvolle Verwendung sicher zu stellen.

Die Aktiven Idealisten fordern die Verwendung der Kompensationsmittel hauptächlich für Maßnahmen zur Verbesserung der Lehre.

Studiengebühren verhindern

Die Aktiven Idealisten haben erfolgreich verhindert, dass Langzeitgebühren eingeführt wurden. Diese würden ohnehin benachteiligte Studierende (Studierende mit Kind, Studierende, die ihren Lebensunterhalt selbst finanzieren müssen oder Studierende, deren Studium sich wegen Krankheit verzögert hat) besonders treffen; außerdem ist es häufig schwer herauszufinden, inwieweit die Universität für die Verzögerung verantwortlich ist (zum Beispiel durch zu wenig Seminarplätze). Wir wehren uns außerdem weiter gegen die Einführung von Studiengebühren für das Zweitstudium, da Studierende hiermit ihre Erfolgsaussichten für den Arbeitsmarkt verbessern.

Soziale Öffnung der Hochschulen durch BAföG sichern

20% der Studierenden brechen ihr Studium aus finanziellen Gründen ab (HIS-Studie, Anfang 2010 veröffentlicht). Darum brauchen wir ein bedarfsgerechtes BAföG. Der Höchstsatz liegt heute bei 643 Euro pro Monat. Statt die Studienfinanzierung immer mehr in die private Verantwortung jedes Einzelnen zu entlassen fordern wir für alle Studierenden einen Sockelbetrag elternunabhängigen BAföGs in Höhe von 350 Euro pro Monat. Zusätzlich soll es eine elternabhängige Förderung für Studierenden geben, so dass der Höchstsatz bei 750 Euro pro Monat Gesamtleistung liegt. Durch den elternunabhängigen Sockel sollen alle Studierenden sich unabhängig und ohne Druck vom Elternhaus für ihr Studienfach entscheiden können. Die Aufteilung in hälftige Förderung einerseits und zinsloses Darlehen andererseits soll unserer Ansicht nach dabei erhalten bleiben. Darüber hinaus fordern wir die jährliche Anhebung der Bedarfssätze und Freibeträge mindestens entsprechend der allgemeinen Inflation.

Stipendien für mehr Studierende statt Studienkredite und Elitenförderung

Eine völlig falsche Entwicklung ist nach Meinung der Aktiven Idealisten das Forcieren der eigenverantwortlichen Finanzierung des Studiums durch Vergabe von angeblich zinsgünstigen Darlehen. Hier droht die Schuldenfalle. Erfahrungen aus dem Ausland zeigen, dass Studierende Zeit ihres Lebens Probleme haben ihre Darlehen zurückzuzahlen. Hinzu kommt, dass vor dem Hintergrund der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise die Beschäftigungs- und Verdienstaussichten deutlich ungewisser geworden sind.

Das nationale Stipendienprogramm ist nicht geeignet, um Studierende aus bildungsfernen Schichten gesondert zu fördern – die Förderung hängt alleine von der Notenleistung ab, sonstige Kriterien können eine Rolle spielen. Hier fordern die Aktiven Idealisten Nachbesserungen.

Die Studienstiftung Saar fördert nur bestimmte Studiengänge. Auch hier erfolgt die Auswahl der Studierenden rein nach Notenleistung, nicht aber nach sozialen Gesichtspunnkten. Die Aktiven Idealisten fordern auch hier die Fokussierung auf soziale Aspekte.

Babybeihilfe einführen

Studierende mit Kind müssen sich besonderen Herausforderungen stellen. Eltern und Kind haben es nicht einfach, insbesondere dann, wenn Leistungen nach BAföG bezogen werden. Die Aktiven Idealisten wollen studierende Eltern unterstützen. Daher werden wir uns für die Einführung einer Babybeihilfe einsetzen. Diese finanzielle Hilfe pro Semester und Kind soll studierende Eltern in Anerkennung ihres erhöhten Aufwands finanziell unterstützen.

Studierende rein in den Tarifvertrag

Seit 01.11.2006 gilt der neue Tarifvertrag für die Länder (TV-L). Einmal mehr sind studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte an Hochschulen aus diesem Tarifvertrag ausgenommen, so dass die Hochschulen und die wissenschaftlichen Einrichtungen selbst bestimmen, zu welchen Konditionen sie diese Hilfskräfte einstellen. Insbesondere die Bezahlung können sie selbst festlegen. Selbst bei Jobs, bei denen heute noch relativ viel bezahlt wird, kann die Hochschule kurzerhand die Bezahlung drastisch kürzen.

Die Aktiven Idealisten setzen sich dafür ein, dass die studentischen und die wissenschaftlichen Hilfskräfte eine tarifrechtliche Absicherung erfahren, damit diese Hilfskräfte auch gutes Geld für ihre Arbeit bekommen, die vorher teilweise sogar von ausgebildeten Vollzeitkräften ausgeführt wurde.

Ohne die studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte geht an der Universität nichts! Da ist es nur fair, wenn sie auch anerkennend entlohnt werden.

Datenschutz, UdS-Card und Kopierbedingungen

Datenschutz und Sicherheit bei CLIX verbessern

Für CLIX wurde mit unserer Beteiligung ein neues Datenschutzkonzept erarbeitet, das jedoch noch nicht flächendeckend umgesetzt ist. Studierende haben die Möglichkeit zu verhindern, dass ihr Nutzerverhalten überwacht wird. Die Aktiven Idealisten fordern die Umkehr des aktuellen Verfahrens dahingehend, dass standardmäßig das Nutzerverhalten nicht überwacht werden kann und Studierende ausdrücklich ihre Einverständnis geben müssen und nicht -wie bisher- widersprechen müssen.

UdS-Karten: weitere Nutzung, kostenloser Ersatz, keine Speicherung von Daten

Derzeit arbeiten wir daran, dass die UdS-Card campusweit auch zum Kopieren und Drucken eingesetzt werden kann, um z. B. die knickempfindlichen Papierkarten abzuschaffen. Weiterhin sollte die UdS-Card in mehr Gebäuden als bisher zum Gebäudezugang rund um die Uhr genutzt werden können, um die Abhängigkeit von teilweise recht eingeschränkten Öffnungszeiten zu reduzieren. Die Speicherung von Daten, zum Beispiel welches Essen wann gegessen wurde oder wann auf den Campus gefahren wurde, muss unterbunden werden.

Kopierer auf die Höhe der Zeit bringen

Aus den Kopierern auf dem Campus muss mehr herausgeholt werden. Zum Einen hat sich die Multifunktionalität von Kopierern fortentwickelt, so dass wir mehr Serviceleistungen von den aufgestellten Kopiergeräten erwarten. Mittlerweile stellt es technisch kein Problem mehr dar, dass auch die Großkopierer PDF-Dateien erzeugen, die sich mit dem USB-Stick mit nach Hause nehmen lassen oder gleich vom Kopierer per E-Mail-Adressen-Eingabe auf den eigenen Rechner geschickt werden können. Wir kämpfen dafür, dass den Studierenden auch dieser Service ermöglicht wird.

Weiterhin konnten wir bei der Universität erreichen, dass die Zeit, nach der die Kopierer in den Energiesparmodus wechseln, verkürzt wird. So lässt sich die Umwelt schonen und gleichzeitig Geld sparen.

Demokratische Uni? AI über die Uni-Struktur

Mehr studentische Mitbestimmung

Die Studierenden an der Universität müssen zukünftig viel stärker in für sie relevante Entscheidungen eingebunden werden. Denn die Studierenden wissen oft am besten, was sie von guter Lehre erwarten und was für sie gute Studienbedingungen sind. Die Erfahrungen aus der Reform der Bachelor-Reform, an der die Studierenden in vielen Fächern stark eingebunden waren, haben gezeigt, dass die Fakultäten und die Uni gut daran tun, engagierte Studierende stärker einzubinden. Die Bachelor-Studiengänge konnten so zum Teil deutlich verbessert werden.

Dennoch sind die Studierenden, respektive ihre gewählte Vertretung, noch an vielen Stellen unterrepräsentiert. Daher fordern die Aktiven Idealisten die studentische Mitbestimmung zu stärken.

Stimmrecht der Studierenden im Präsidium einführen

Hier werden die wichtigen Entscheidungen für die Lehre und die Universität im Allgemeinen getroffen. Die Studierenden sind hier bislang nicht vertreten. Die Aktiven Idealisten fordern die Einführung einer studentischen Vertretung im Präsidium mit Stimmrecht.

Studierende in Berufungskommissionen stärken

Bei der Neuberufung von Professoren muss viel stärker auf gute Lehre geachtet werden. Forschung ist für die Universität wichtig, für die Studierenden steht aber zunächst die Lehre im Vordergrund. Ein erster Schritt zur Steigerung der Qualität der Lehre ist daher, das Stimmgewicht wie auch die Beteiligung der Studierenden in den Berufungskommissionen zu erhöhen.

Universitätsrat fortentwickeln

Im Universitätsrat werden die zukunftsweisenden Entscheidungen für die Universität getroffen. Derzeit sitzt nur ein Student mit beratender Funktion in diesem Gremium. Wir fordern an dieser Stelle Stimmrecht und stärkere Vertretung der studentischen Interessen. Außerdem muss sicher gestellt sein, dass im Universitätsrat nicht hauptsächlich Wirtschaftsinteressen vertreten werden. Die Aktiven Idealisten teilen die Überlegungen zur Verlagerung der Kompetenzen des U-Rats an den Senat.

Mehr Studierende in den Senat

Als größte Gruppe an der Universität, neben Professoren und Mitarbeitern, sind die Studierenden im Senat deutlich unterrepräsentiert. Wir fordern, dass, analog zu den Professoren, zukünftig aus jeder Fakultät ein studentischer Senator gewählt wird.

Studentisches Engagement

AStA muss studentische Initiativen stärker unterstützen

Die Aktiven Idealisten wollen erreichen, dass studentische Initiativen bei ihrer Arbeit stärker unterstützt werden. Daran haben wir die letzten Jahre im AStA gearbeitet, denn unserer Meinung nach gehört dies zu den Aufgaben einer Studierendenvertretung. Studentische Gruppierungen sind wichtig, weil sie auf dem Campus dafür sorgen und zeigen, dass es mehr gibt als Studium. Das Projekt „Taten schenken“ ist hier ein guter Anfang.

Die Aktiven Idealisten haben erreicht, dass der AStA-Freiraum allen studentischen Gruppen zur Verfügung steht. Darüber hinaus haben durch unsere Mitwirkung alle aktiven studentischen Hochschulgruppen, die einen Raumantrag gestellt hatten, nun einen Raum auf dem Campus zu ihrer Verfügung. Weiterhin muss die Unterstützung mit Material, Kopien und anderem gesichert werden.

Fachschaftsräte unterstützen

In den letzten 13 Jahren wurde die überwiegende Mehrheit der FachschaftsreferentInnen immer von den Aktiven Idealisten gestellt. Wir halten dieses Referat für besonders wichtig, weil die Fachschaften für die Studierenden eine gar nicht hoch genug einzuschätzende Arbeit leisten. Die Fachschaften wissen am besten über die Situationen in den Fachbereichen Bescheid. Daher muss der AStA in ständigem Kontakt mit den Fachschaften bleiben. Wir treten mit kontinuierlicher Arbeit dafür ein, die Fachschaften wo immer möglich zu unterstützen. Der Universität gegenüber betonen wir immer wieder, dass ein reibungsloser Betrieb in den einzelnen Fachbereichen ohne die ehrenamtliche Arbeit in den Fachschaften nicht möglich ist. Die Fachschaftsräte sind die Gremien, die den engsten Kontakt mit den Studierenden und Lehrenden pflegen.

In den letzten Jahren haben wir erreicht, dass die den Fachschaften zur Verfügung stehenden Etats für Sachmittel und Reisekosten erhöht sowie ein Sonderetat für Hardware eingerichtet wurde, um auch auf diesem Wege die Arbeit der Fachschaften zu unterstützen.

Tolerante Uni

Familiengerechtes Studium möglich machen

Studieren mit Kind muss möglich sein, daher setzen sich die Aktiven Idealisten für weitere Verbesserungen ein.

Darüber hinaus setzen wir uns neben anderen für folgende Punkte ein:

  • verlängerte Öffnungszeiten in der KiTa
  • Ausstattung mit Spielsachen
  • Ausbau der Babysitterbörse
  • Einführung einer Babybeihilfe

Schwul, lesbisch, trans- oder bisexuell?

Die Aktiven Idealisten wollen auch weiterhin im AStA die Interessen von Homo- und Bisexuellen vertreten. Das Angebot des AStA, unter dem Motto: „Schwul, lesbisch, bisexuell, neugierig?“ Gleichgesinnte kennen zu lernen, sich zu treffen, Probleme auszutauschen oder einfach nur gemeinsam zu feiern wurde auf Initiative der Aktiven Idealisten eingeführt. Dieses Konzept möchten wir weiter verfolgen, denn leider gibt es immer noch zu viele Vorurteile gegen „Nicht-Heteros“, auch auf dem Campus. Die Initiative „HOME“ soll weiter unterstützt werden.

Behindertengerechtes Studium zur Realität werden lassen

Leider gibt es immer noch zu viele Barrieren für Behinderte auf dem Campus. Zugleich hat sich bei Neubauten gezeigt, dass darauf geachtet werden muss, dass sie tatsächlich behindertengerecht eingerichtet werden (immer noch fehlende Rampe zum Studierendensekretariat). Wir möchten zusammen mit behinderten Studierenden die größten Hürden aufspüren und Lösungskonzepte entwickeln, die den Betroffenen den Alltag an der Uni erleichtern helfen. So halten wir ein zeitgemäßes Blindenleitsystem für überfällig.

Verkehr

Verkehrssituation auf dem Campus verbessern

Die Verkehrszeichen auf dem Campus sind teilweise schlecht einsehbar bzw. die Vorfahrtsregelung ist unvollständig oder gar widersprüchlich. Zudem bringen falsch parkende Fahrzeuge häufig Fußgänger und Behinderte in Gefahr. Deswegen fordern wir ein strikteres Vorgehen seitens der Universität gegen falsch Parkende. Darüber hinaus fordern wir eine durchdachte Park- und Verkehrsführung auf dem Campus.

Überdachte Fahrradständer aufstellen

Um die Attraktivität des umweltfreundlichen Verkehrsmittels Fahrrad zu steigern, fordern wir überdachte Fahrradständer. Diese müssen flächendeckend auf dem Campus Homburg und Campus Saarbrücken vorhanden sein.

Semesterticket erhalten, Nachtbusse ausbauen

Wir fordern den Ausbau der Busanbindungen, insbesondere zu den Hauptvorlesungszeiten. Zu oft sind Busse überfüllt, sodass wartende Studierende stehen gelassen werden. Die Abfahr- und Ankunftsfahrzeiten müssen besser mit den Vorlesungszeiten vertaktet werden. Die Linienführung der Stadtbusse in Saarbrücken sollte außerdem an die Bedürfnisse der Studierenden angepasst werden.

Zudem zwingen überfüllte Buslinien zu den Hauptzeiten die Studierenden immer wieder dazu auf andere Transportmittel umzusteigen - meistens das Auto. Daher fordern die Aktiven Idealisten: Erhaltet das Semesterticket zu preiswerten Konditionen und verbessert die Anbindung an die Universität.

Eine lange Forderung der Aktiven Idealisten, die Einführung von Nachtbussen, wurde inzwischen umgesetzt. Leider sind diese inzwischen kostenpflichtig. Wir fordern, dass das Semesterticket auch zur kostenlosen Benutzung der Nachtbusse berechtigt.

Parkplatzsituation entspannen

Die Parkhäuser sind oft überfüllt. Damit Studierende, die auf das Auto angewiesen sind, an der Uni auch parken können, fordern die Aktiven Idealisten den Bau eines weiteren Parkhauses, um einem autofreien Campus näher zu kommen.

Parkgebühren abschaffen

Ein Campus ohne hektischen PKW-Verkehr ist ein lohnenswertes Ziel. Die 2008 für die Parkhäuser eingeführte Parkgebührenregelung kann aber dennoch keine Lösung sein. Die Aktiven Idealisten stellen sich vehement gegen die eingeführten Parkgebühren. Mit der derzeitigen Regelung wird der Campus nicht ärmer an Autos, sondern die finanziell stark belasteten Studierenden werden ärmer.

Campusgestaltung mit Sinn und Verstand

Aushänge von Studierenden auf dem Campus ermöglichen

In den letzten Jahren wurden die Möglichkeiten für Studierende, Angebote auszuhängen, stark eingeschränkt. Die Aktiven Idealisten fordern mehr genehmigungsfreie Aushangflächen für Studierende.

Beleuchtungssituation und Sicherheit verbessern

Die Sicherheit für Studierende auf dem Campus weist zur Zeit einige Lücken auf - besonders nachts. Die Beleuchtungssituation ist in weiten Teilen unbefriedigend. Wir fordern eine ordentliche und sinnvolle Beleuchtung auf dem Campus!

Leben und Studieren auf dem Campus

Bezahlbaren Wohnraum erhalten

Es sollte dafür Sorge getragen werden, dass die Wohnheime in zumutbarem Zustand erhalten werden. An dieser Stelle müssen in erster Linie die Wohnheime C und D genannt werden. Schimmel, jedes Geräusch von den Nachbarn sowie tierische Mitbewohner, die allgemein nicht zu den Haustieren gezählt werden dürfen, dürfen kein dauerhafter Zustand sein. Hier setzen sich die Aktiven Idealisten für eine umgehende Sanierung der Wohnheime ein.

Um die Kostenexplosion bei den Nebenkosten in den Wohnheimen zu vermeiden, fordern wir zusätzlich die energetische Sanierung. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass kleine Wohneinheiten mit günstigen Mieten erhalten werden.

Mensaangebot ausbauen

Die Mensa bietet günstiges und qualitativ gutes Essen. Als Verbesserungen fordern wir

  • abwechslungsreicherer Speiseplan, insbesondere beim A- und B-Essen
  • ausschließlich Verarbeitung von Eiern aus Freilandhaltung
  • Angebot der Speisen bis zum Ende der jeweiligen Essensausgabe
  • vollwertige vegetarische, vegane und laktosefreie Gerichte

Kultur fördern, auch auf dem Campus

Kultur ist in aller Munde, alle finden sie wichtig, alle wollen sie.

Theatervertrag weiterführen

Ein gutes Beispiel für geschickte Förderung des kulturellen Lebens ist der freie Eintritt in die Spielstätten des saarländischen Staatstheaters für Studierende, der mit unserer Mitwirkung erreicht werden konnte.

Die Aktiven Idealisten setzen uns dafür ein, dass dieses Angebot auch für die weiteren Spielzeiten des saarländischen Staatstheaters wahrgenommen werden kann. Dazu wurde unter unserer Mitwirkung gerade die Fortsetzung des erfolgreichen Vertrages für zwei weitere Jahre ausgehandelt.

Neu: Freier Eintritt in die Konzerte der Radiophilharmonie

Die Konzerte der Deutschen Radiophilharmonie sind auch unter Studierenden gefragt. Ab der neuen Spielzeit können die Studierenden der Universität des Saarlandes diese Konzerte kostenfrei besuchen. Dieser Vertrag kam unter Mitwirkung der Aktiven Idealisten zustande.

Studentische Feten beibehalten

Wir sind für eine Weiterführung der AStA-Semestereröffnungsfete und des AStA Open Air. Sie sind in den letzten Jahren ein fester Bestandteil des Campuslebens geworden. Was die Linie der Universität beim Umgang mit externen Party-Anbietern angeht, sind wir für eine vorsichtige Genehmigungspolitik, denn es darf aus unserer Sicht nicht zu einer Verdrängung der studentisch organisierten Veranstaltungen (z.B. Fachschaftsparties) kommen.

Mehr Spartenkultur auf den Campus

Darüber hinaus wurden und werden von AStA-Seite selbst natürlich auch zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung im Rahmen von Sport- und Filmveranstaltungen (UNIFILM, Kino Open Air) angeboten. Wir möchten in Zukunft vor allem wieder das kulturelle Profil des AStA stärken und mehrere kulturelle Veranstaltungen auf dem Campus durchführen. Künftig wollen wir mehr Spartenkultur auf dem Campus wie die Durchführung kleinerer Veranstaltungen (Lesungen, politischen Filmabenden oder auch interkulturellen Zusammenkünften).

Allgemeinpolitisches Mandat und politische Bildung

Kein allgemeinpolitisches Mandat

Der AStA ist die Vertretung der Studierenden. Es ist seine Aufgabe die Belange der Studierendenschaft bei Professoren, der Universitätsleitung und dem Land vorzubringen und sich dafür einzusetzen. Mit Themen wie Studienorganisation, Gebühren, Sozialbeitrag, Prüfungssituation und der Beratung der Studierenden hat der AStA bereits jede Menge zu tun. Das ist richtig und wichtig so. Die Aktiven Idealisten sehen ihr Handlungsfeld alleine in der Hochschulpolitik und setzen sich hierbei für die Studierenden ein. Nach unserem Willen soll das auch im AStA so bleiben.

Ein allgemeinpolitisches Mandat ist an Hochschulen in Deutschland weder erlaubt noch von uns gewünscht. Allerdings sprechen wir uns für politische Bildung aus.

Politische Bildung erhalten

Im Gegensatz zum allgemeinpolitischen Mandat geht es bei politischer Bildung lediglich um die Information (zur Meinungsbildung) über bestimmte (politische) Themen. Dies soll auch in Zukunft in Form von Diskussionsrunden, Vorträgen und anderen Veranstaltungen passieren.

Aktive Idealisten: Dafür stehen wir

AStA als Anlauf- und Beratungsstelle für alle Studierenden

Der AStA bildet aber auch eine wichtige Anlaufstelle für Studierende, die sich Fragen haben. Gerade bei einer sich mitunter schwierig gestaltenden Studiensituation betrachten wir den AStA als Anlaufstelle, der oftmals entweder schon direkt helfen kann oder aber zumindest weiß, wo Hilfe zu bekommen ist. Im Interesse aller Studierenden beteiligen wir uns aktiv am Erhalt und der Verbesserung der inzwischen erreichten hohen Qualität des AStA.

Wie die gesamte Uni ist auch die wichtigste studentische Interessenvertretung von den Studierenden nicht mehr vorwiegend als Behörde oder Spielwiese für Jungpolitiker zu verstehen, sondern als Dienstleister und offene Anlaufstelle für alle. Folgerichtig setzen wir uns dafür ein, dass Ihr dort den größtmöglichen Service bekommt. Dies konnten wir in den letzten Jahren vor allem durch die von uns geleiteten Referate und Projekte, darunter die Referate „Studienfinanzierung“, „Ausländer“, „Fachschaften“ und „Recht“, zeigen.

Weiterhin ein Offener AStA

Der AStA ist als Interessenvertretung das wichtigste Gremium, das die Studierenden haben. Wir wollen, dass im AStA nur Leute arbeiten, von denen wir überzeugt sind, dass sie ihre Arbeit zu Eurer Zufriedenheit machen. Seit Jahren befürworten und praktizieren wir den „Offenen AStA“, in dem sich alle engagieren können, die Lust dazu haben. So wurden mit unserer Unterstützung in den AStA auch immer unabhängige Leute gewählt, ohne dass sie unserer oder einer anderen hochschulpolitischen Gruppierungen angehörten.

Konstruktive, studierendenorientierte Arbeit - ohne Mutterpartei

Uns kommt es vor allem auf konstruktive Arbeit an. Das kann man schon an der Zusammensetzung erkennen. Aus den verschiedensten Fakultäten und Fachrichtungen haben sich Studierende entschlossen, sich gemeinsam in hochschulpolitischen Bereichen zu engagieren. Das vermeidet sowohl eine Bevorzugung einer bestimmten Fakultät vor anderen als auch eine landes- oder bundespolitisch einseitig geprägte Ausrichtung. Wir haben auch keine Landes- oder Bundespartei, die uns mit verschiedenen Ressourcen oder ideologischen Vorgaben unterstützt. Unser oberstes Ziel ist es konstruktive, erfolgreiche und umsetzbare Lösungen zu finden. Unabhängigkeit von einer Mutterpartei und deren Belangen ist dabei eine unserer Stärken. So können wir unvoreingenommen Ideen und Lösungswege erwägen, die bei anderen aus parteipolitischen Implikationen schon im Vorfeld nicht in Betracht gezogen werden.

Daher gibt es innerhalb der Aktiven Idealisten keinen Meinungszwang. Wir schätzen unterschiedliche Standpunkte und versuchen die entstehenden Konflikte studierenden- und zielorientiert zu lösen und so das Beste für alle Beteiligten zu erreichen. Die Ungebundenheit von einer Mutterpartei, die die politische Richtung vorgibt, und unsere Vielfalt helfen uns dabei, den Blick fürs Wesentliche zu bewahren: die Belange der Studierenden.

Sachlichkeit statt Selbstprofilierung

Konstruktivität und Effizienz in der Hochschulpolitik liegen uns sehr am Herzen, auch im Studierendenparlament (StuPa). Blockieren von Sitzungen oder Trickserei mit Satzungsrecht, damit unliebsame Beschlüsse nicht gefasst werden können, gibt es bei uns nicht. Wir nehmen unseren Wählerauftrag ernst. Dies kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass wir in den letzten Jahren immer eine hohe Anwesenheitsquote im StuPa vorzuweisen hatten und auf den Sitzungen normalerweise auch von Anfang bis Ende (und nicht nur zu den Tagesordnungspunkten, die uns besonders wichtig erscheinen) anwesend sind.

Kontinuität in Gremien: Für Euch in Aktion

Seit unserer Gründung 1995 sind die Aktiven Idealisten als einzige Liste jedes Jahr mit Referenten im AStA mit dabei. Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass niemand die konstruktive Zusammenarbeit mit uns zu scheuen braucht. In dieser Zeit hat sich natürlich auch ein Wissenspool im Umgang mit unipolitischen Problemen gebildet, was bedeutet, dass wir aufgrund unserer Erfahrung schon gewisse Kompetenzen erlangt haben, die uns auch für die Zukunft bei Belangen der Studierendenschaft hilfreich sein werden.

Es gibt viele Möglichkeiten, die Interessen der Studierenden zu vertreten: die Gremien für die Verteilung der Kompensationsmittel für Studiengebühren, den Senat, das Studierendenparlament (StuPa) und den Allgemeinen Studierenden-Ausschuss (AStA), um nur einige zu nennen.

Zuletzt geändert: 2011/05/30 20:39