Inhaltsverzeichnis

Wahlprogramm

Wer wir sind: Kurzüberblick

Ausführlichere Informationen zu uns findet Ihr in den entsprechenden Abschnitten dieses Wahlprogramms.

Studiengebühren

Studiengebühren abschaffen!

Die Aktiven Idealisten waren und sind gegen allgemeine Studiengebühren. Wir fordern nach wie vor die Abschaffung der Gebühren. Gerade zur Landtagswahl 2009 stehen die Chancen gut, dass sich im Saarland ein ähnliches Szenario abspielen kann wie bereits in Hessen, wo die Gebühren erfolgreich abgeschafft wurden. Hierzu konnten bereits Verträge mit mehreren Fraktionen im saarländischen Landtag geschlossen werden, in denen sich die Abgeordneten im Falle eines Wahlsieges zur Abschaffung der Studiengebühren verpflichten. Auch das Bündnis gegen Studiengebühren wird seit langem von uns unterstützt.

Wir fordern gleichzeitig, dass die Mittel, die die Universität derzeit zusätzlich aus Gebühren einnimmt, von der nächsten Landesregierung aus Haushaltsmitteln ersetzt werden. Denn die Universität benötigt dringend mehr Geld, damit wir vernünftige Studienbedingungen erreichen können.

Studiengebühren sinnvoll verwenden

Bis es soweit ist, achten wir auch besonders auf die Verwendung der bisher eingenommenen Mittel. Wer überprüft, wie gut die durchgeführten Maßnahmen greifen? Verbessern sie die Lehre wirklich? Denn nach über einem Jahr Studiengebühren wird eines immer klarer: die Studiengebühren ersetzen Geld, das die Universität eben nicht vom Land bekommt. Inzwischen werden sogar Grundaufgaben aus Studiengebühren finanziert. Das darf so nicht weitergehen.

Als prägnantestes Beispiel ist die Schaffung studentischer Arbeitsräume zu nennen. Die Aktiven Idealisten bleiben dabei: wir benötigen dringend Arbeitsräume, aber wir sind dagegen, dass aus dem Geld der Studierenden gebaut wird. Das ist schlicht und ergreifend Aufgabe der Universität und somit des Landes. Weiterhin fordern wir mehr Transparenz, wieviel Geld für welche Projekte verwendet wird. Auch sollten Studiengebührengelder nicht langfristig verplant werden.

Dass die Landesregierung inzwischen die Zinsen für das Studiengebührendarlehen übernimmt, ist zwar nett, in unseren Augen aber nichts weiter als Augenwischerei vor der Landtagswahl. Die Übernahme der Zinsen ist ein Tropfen auf den heißen Stein.

Mehr studentische Mitbestimmung

Die Studierenden an der Universität müssen zukünftig viel stärker in für sie relevante Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Denn wenn es darum geht herauszufinden, wie eine gute Lehre aussieht oder was vernünftige Studienbedingungen sind, dann liegt nichts näher, als die Betroffenen selbst zu Rate zu ziehen. Bislang sind die Studierenden an vielen Stellen eingebunden, allerdings sind wir bei Weitem unterrepräsentiert.

Daher wollen wir die studentische Mitbestimmung stärken. Das bedeutet im Einzelnen:

Präsidium

Hier werden die meisten der richtungweisenden Entscheidungen für die Universität, und somit für - oder gegen - uns, wie das Beispiel der Studiengebühren zeigt, diskutiert und/oder getroffen. Und ausgerechnet hier sind wir nicht vertreten. Wenn uns spätestens die Studiengebühren eines gezeigt haben, dann dass die Universität ihre Studierenden braucht. Dementsprechend müssen wir auch in alle Entscheidungsprozesse mit eingebunden werden.

Daher fordern die Aktiven Idealisten die Einführung eines studentischen Vizepräsidenten.

Berufungskommissionen

In Zukunft muss die Universität unserer Meinung nach, bei der Neuberufung von Professoren viel stärker auf die Lehre achten. Gerade nach der Umstellung auf Bachelor/Master, die eine starke Verschulung des Studiums zu Folge hatte, ist es extrem wichtig, dass die Professoren in der Lage sind, gute Lehrveranstaltungen zu halten. Sicher sind für die Universität Kriterien wie Publikationslisten oder Drittmitteleinwerbungen relevant, für uns Studierende geht es aber in erster Linie um die Lehrbefähigung zuküntiger Professoren der Uni. Daher wollen wir erreichen, dass das Stimmgewicht wie auch die Beteiligung der Studierenden in Berufungskommissionen erhöht werden.

Universitätsrat

Im Universitätsrat werden die zukunftsweisenden Entscheidungen für die Universität getroffen. Hier werden die Weichen gestellt. Immerhin sind die Studierenden im Universitätsrat bereits vertreten. Allerdings fordern wir, dass diesem Studierenden Stimmrecht eingeräumt wird, damit die Studierenden künftig mitentscheiden können.

Senat

Im Senat sind die Studierenden als größte Gruppe der Universität deutlich unterrepräsentiert. Nur drei Studierende sitzen neun ProfessorInnen gegenüber, gleichzeitig gibt es ca. 15.000 Studierende, aber nur ca. 290 ProfessorInnen. Hier wird deutlich, dass die Studierenden deutlich stärker an den Entscheidungsprozessen der Universität beteiligt werden müssen. Die Aktiven Idealisten streben an, dass zumindest aus jeder Fakultät ein studentischer Senator gewählt wird.

Studium und Service

Bachelor - und Master-Studiengänge bitte zur Korrektur

Seit nunmehr zwei Jahren sind die meisten Studiengänge an der UdS auf Bachelor/Master umgestellt. Mit gemischter Bilanz: Zwar gibt es durchaus positive Resonanz auf die „neuen“ Studiengänge, dennoch bleibt unserer Meinung nach einiges zu tun. Da viele Studierende im Herbst in ihr letztes Bachelor-Jahr gehen, ist es höchste Zeit, Fehler zu korrigieren. Hierfür haben sich die Aktiven Idealisten in den letzten Jahren vehement eingesetzt und werden dies auch zukünftig verstärkt tun.

Zunächst ist da die Frage des studentischen Arbeitsaufwands, auch „Workload“ genannt. Dieser ist in vielen Studiengängen schlecht bemessen oder verteilt. Je nach Fächerkombination sehen sich die Studierenden am Ende ihres Semesters plötzlich einer Vielzahl an Klausuren innerhalb einer Woche gegenüber. Hier möchten wir eine Entzerrung erreichen, indem die Klausuren zeitlich gestreut werden. Zum Beispiel könnte ein Teil ohne größere Schwierigkeiten in den ersten Wochen der vorlesungsfreien Zeit geschrieben werden. Erreicht haben wir bisher, dass die Universität sich verstärkt darum bemüht, handwerkliche Fehler bei der Gestaltung der Studiengänge zu identifizieren. In unseren Augen ein wichtiger, aber nur erster Schritt in die richtige Richtung.

Weiteren Handlungsbedarf sehen wir bei der Frage der Studierbarkeit der Bachelor- und Masterstudiengänge. Zwar gibt es inzwischen die so genannten Studienkoordinatoren, diese werden aber aus Studiengebühren finanziert. Ein Umstand, der nicht von Dauer sein darf. Hier ist das Land in die Pflicht zu nehmen, damit die Universität ohne unser Geld vernünftige Studiengänge anbieten kann, zumal besagte Koordinatoren dringend benötigt werden, da es an einigen Stellen noch an der Umsetzung hapert. Sich überschneidende Lehrveranstaltungen zum Beispiel konnten noch nicht in ausreichendem Maße verhindert werden. Auch die inzwischen weitläufig verbreitete Anmeldung zu den entsprechenden Seminaren ist immer noch verbesserungswürdig.

Lehramtsstudium verbessern

Das Lehramtsstudium an der UdS ist trotz aller Verbesserungen der letzten Jahre immer noch überfrachtet und zu theoretisch. Studierende müssen den Spagat zwischen ihren beiden Hauptfächern meistern und zusätzlich die pädagogischen Veranstaltungen dazwischen quetschen, wobei gerade diese oft recht praxisfern gestaltet werden und meist total überfüllt sind. Seit dem Sommersemester 2009 gibt es nun sogar ein Losverfahren, um einen heiß begehrten Platz in den Seminaren zu bekommen - und das trotz Studiengebühren!

Die Aktiven Idealisten fordern daher ein praxisorientierteres Lehramtsstudium, was auch Seminarplätze für alle in ausreichender Anzahl beinhaltet sowie Räume, die der Teilnehmeranzahl angepasst sind.

Zudem stellt die Zahlung der Studiengebühren für die Lehramtsstudierenden der älteren Prüfungsordnungen während des Prüfungszeitraums eine hohe finanzielle Belastung ohne Mehrwert dar. Denn nach Abgabe der Examensarbeit nimmt man zwar in der Regel an der Universität keine Leistungen mehr in Anspruch (die Examensarbeit ist die letzte Prüfungsleistung, die an der Universität erbracht wird, ab dann untersteht man dem Landesprüfungsamt), die Studiengebühr wird trotzdem im vollen Umfang fällig. Und muss gezahlt werden, da man immatrikuliert bleiben muss, bis die letzte Prüfung abgelegt ist. Das kann mitunter bis zu drei Semester dauern. Hier konnten wir gemeinsam mit unserem Koalitionspartner CampusGrün im AStA bereits Abhilfe schaffen. Examenskandidaten sollen zukünftig nach ihrer letzten Prüfungsleistung an der Uni von Studiengebühren befreit werden. Die entsprechende Beschlussvorlage geht gerade durch die Gremien!

Die Aktiven Idealisten fordern daher eine Befreiung von der Studiengebühr (solange sie überhaupt noch fällig wird) für Lehramtskandidaten während des Prüfungszeitraums, damit die Betroffenen endlich wieder für ihre Prüfungen lernen können statt sich die Studiengebühren in Nebenjobs erarbeiten zu müssen.

Lehrveranstaltungen und Evaluation

Über die Probleme mit überfrachteten Studiengängen und Studienordnungen hinaus wird das Studium aber auch dadurch erschwert, dass Lehrveranstaltungen nicht häufig genug (gerade bei auslaufenden Studiengängen nach der Umstellung auf Bachelor/Master) und/oder nicht mit ausreichenden Kapazitäten (z.B. Seminarplätze) angeboten werden. Hier sollte die Universität Abhilfe schaffen, so dass die Studiengänge auch in angemessener Zeit studierbar sind.

Darüber hinaus sollte gewährleistet sein, dass die Lehrveranstaltungen auch qualitativ den Ansprüchen genügen. Hierzu ist eine Evaluation und eine Verbesserung der dadurch aufgedeckten Schwachstellen unerläßlich.

Die Uni in Europa - Europa an der Uni

Derzeit ist die Universität der Großregion, ein Zusammenschluß der Universitäten Lüttich, Luxemburg, Saarbrücken, Metz und Nancy, in aller Munde. Der internationale Austausch ist für alle Studierenden von Vorteil und daher begrüßen die Aktiven Idealisten das Projekt. Leider gibt es aber noch einen großen Haken: es gibt kein Verkehrskonzept. Dass ein Student an verschiednenen Universitäten studieren kann, womöglich sogar einen bi- oder trinationalen Abschluss machen kann, ist eine tolle Sache, funktioniert aber nicht, wenn der Student keine Möglichkeit hat, zu den verschiedenen Universitäten zu gelangen. Hier sehen wir vordergründig Handlungsbedarf und fordern die Verantwortlichen daher auf, zunächst ein entsprechendes Verkehrskonzept auszuarbeiten.

Denn wir Studierende haben hier im Saarland schon aufgrund der Lage optimale Bedingungen für ein europaorientiertes Studium. Mit der Gastprofessur Europa und der Schaffung der Europaprofessur werden auch bereits echte Verbesserungen für die Studierenden erreicht. Bemühungen, die es in Zukunft zu intensivieren gilt.

Service-Wüste Uni? Bitte nicht!

Unsere Universität braucht einen Wandel in der Service-Einstellung zu Studierenden. Zu oft noch fühlt man sich als Rat suchender Studierender als lästiger Bittsteller. Selten wird man mit der höflichen Frage: „Kann ich Ihnen weiterhelfen?“ empfangen. Was in jeder Bäckerei Standard ist, hat sich leider noch nicht überall an der Universität durchgesetzt. Stattdessen scheinen an einigen Anlaufpunkten Studierende mitunter als lästige Störfaktoren betrachtet zu werden. Gerade in Anbetracht des Europa-Schwerpunkts der Universität des Saarlandes müssten die Ansprechpersonen mehrere Fremdsprachen beherrschen, Englisch bzw. Französisch sollten selbstverständlich sein.

Öffnungszeiten erweitern

Zur Verbesserung des Service an der Universität ist die deutliche Ausweitung der Öffnungszeiten der Prüfungsämter unabdingbar. An einer Hochschule kann es nicht sein, dass wir Studierende nur wenige Stunden pro Woche Zeit haben, unsere Fragen auf den Prüfungsämtern zu klären.

Dies gilt auch zum Beispiel für die Dozenten, die für Studierende mehr erreichbar sein sollten als teilweise nur einzelne Stunden pro Woche sowie nach langfristiger Voranmeldung und langen Wartezeiten. In einigen Fachbereichen ist dies vorbildlich gelöst, in anderen besteht noch erheblicher Nachholbedarf.

Campus Service Zentrum

Es waren bereits vor einigen Jahren die Aktiven Idealisten, die als erste forderten, dass die Beratungsinstitutionen für Studierende wie die Studienberatung, Akademisches Auslandsamt, Studierendensekretariat, BAföG-Amt etc. so sinnvoll vereinheitlicht werden sollten, dass das Laufen von Pontius zu Pilatus, widersprüchliche Informationen und das Klopfen an verschlossene Türen endlich ein Ende haben. Mittlerweile sind diese Bemühungen von Erfolg gekrönt: das „Campus Service Center“ befindet sich bereits im Bau und wird im zentralen Bereich des Campus entstehen, der konkret das Erdgeschoss von Gebäude A4.2 sowie ein auf dem Parkplatz davor neu zu bauendes umfasst. Wir haben über die AStA-Doppelspitze mit dafür gesorgt, dass für dieses Bauvorhaben die verbliebenen Mittel aus Langzeitstudiengebühren freigegeben wurden, mit denen nun ein Drittel der Baukosten finanziert werden soll. Ohne diese zusätzlichen Gelder wäre das Projekt nicht realisierbar gewesen, da im Zuge der Föderalismusreform die zunächst für den Bau eingeplant gewesenen Bundeszuschüsse weggefallen waren. Wir werden bis zur Fertigstellung des Beratungszentrums weiter am Ball bleiben um sicherzustellen, dass die Zusammenfassung der Beratung in durchdachter Weise von statten geht.

Info-Point

Bis es soweit ist, gibt es einen Info-Point für Hilfe suchende Studierende im Mensa-Gebäude, an dessen Realisierung wir uns beteiligt haben. Dort sollen zumindest alle Informationen zu Zuständigkeiten, Sprechzeiten und Kontaktdaten der mit Beratung befassten Stellen aus einer Hand erhältlich sein.

Universitäts-Homepage verbessern

Gleiches stellen wir uns auch für die Homepage der Universität vor, also ein Beratungs-Portal, über das von Sprechzeiten, Kontaktdaten über allgemeine Informationen bis zu Formularen auf alles zugegriffen werden kann. Wir haben dazu bereits ein Konzept vorgelegt und werden auch hier weiter aktiv bleiben.

Die kürzlich erfolgte Überarbeitung der Uni-Homepage war leider ein Misserfolg; sie ist schlecht lesbar und unübersichtlicher als die alte Version. Hier besteht dringender Nachbesserungsbedarf, der zeitnah und schnell umgesetzt werden soll.

Verkehr und Campus

Semesterticket erhalten, Nachtbusse ausbauen

AI steht aktiv für die Fortführung und Optimierung des Semestertickets ein, da es eine Verbesserung für die meisten Studierenden, die Umwelt und die Verkehrssituation auf dem Campus darstellt. Deshalb ringen auch Mitglieder von AI bei den aktuell stattfindenden Preisverhandlungen zum Semesterticket für einen möglichst niedrigen Preis zum Wohle aller Studierenden. Die unvermeidbaren Preissteigerungen sollen so auf einem vertretbaren Level gehalten werden. Der Abschluß eines entsprechenden Vertrages für die nächsten 5 Jahre steht unmittelbar bevor.

Zudem zwingen überfüllte Buslinien zu den Hauptzeiten die Studierenden immer wieder dazu auf andere Transportmittel umzusteigen - meistens das Auto. Ein Teil der Parkplätze wäre wesentlich seltener besetzt, wenn Studierende zu jeder Zeit (sagen wir innerhalb von 15 Minuten tagsüber) sicher sein könnten, dass sie eine entsprechende Möglichkeit haben, ohne PKW den Campus zu erreichen. So lange dieser Punkt im Argen liegt, zieht er einige Probleme nach sich. Daher fordern die Aktiven Idealisten: Erhaltet das Semesterticket zu preiswerten Konditionen und verbessert die Anbindung an die Universität.

Parkgebühren abschaffen

Ein Campus ohne hektischen PKW-Verkehr ist ein lohnenswertes Ziel. Die 2008 für die Parkhäuser eingeführte Parkgebührenregelung kann aber dennoch keine Lösung sein. Die Aktiven Idealisten stellen sich vehement gegen die eingeführten Parkgebühren. Mit der derzeitigen Regelung wird der Campus nicht ärmer an Autos, sondern die finanziell stark belasteten Studierenden werden ärmer.

Campusentwicklung mit Sinn und Verstand

Leben und Studieren an der Universität muss weiterhin möglich sein!

Viele der auf dem Campus lebenden Studierenden (ein nicht zu vernachlässigender Teil davon nicht einheimisch) sind verschiedenen Störfaktoren ausgesetzt - an erster Stelle Baulärm. Nicht genug, dass dieser schon alle Beteiligten bei konzentrierter Arbeit stört. Nein, die Studierenden in den Campus-Wohnheimen sind ihm auch in ihren möglichen Ruhephasen ausgesetzt (abgesehen von den nächtlichen Arbeitspausen). Weiterhin sollte auch dafür Sorge getragen werden, dass die Wohnheime in zumutbarem Zustand erhalten werden. An dieser Stelle muss in erster Linie das Wohnheim D genannt werden, wo die Wohnsituation das Wohlgefühl stark strapaziert. Schimmel, jedes Geräusch vom Nachbarn nebenan, obendrüber und untendrunter sowie tierische Mitbewohner, die allgemein nicht zu den Haustieren gezählt werden dürfen, können kein dauerhafter Zustand sein. Hier setzen sich die Aktiven Idealisten für eine umgehende Sanierung ein, die aber auch dafür Sorge trägt, dass das Gemeinschaftsleben in seiner jetzigen Form erhalten bleibt. Hierzu wurde vom AStA eine Umfrage durchgeführt, wie Wohnheime in Zukunft aussehen sollten.

Um ordentlich studieren zu können, braucht es neben Bibliotheken und gut ausgestatteten Seminarräumen auch Orte, an die man sich ungestört zurückziehen oder in einer Gruppe ein Referat vorbereiten kann. Deswegen unterstützen wir die Einrichtung von studentischen Arbeitsräumen, sehen dies allerdings als Grundbedarf an und fordern deshalb, dass diese nicht aus Studiengebühren gebaut werden. Vielmehr sollten Leerstände in den einzelnen Fakultäten und Fachbereichen koordiniert werden und freie Kapazitäten fakultätsübergreifend genutzt werden. Arbeitsräume sind nur ein echter Zugewinn, wenn sie dezentral platziert werden, um die schnellstmögliche Nutzung zu erreichen.

Essensangebot

Nachdem das Canossa nun wieder geöffnet hat, besteht für die Studierenden endlich wieder die Möglichkeit, am Samstag auf dem Campus zu essen. Das war höchste Zeit, insbesondere da es vermehrt Seminare gibt, die am Samstag stattfinden. Mittelfristig lässt sich eine steigende Tendenz in Richtung Wochenende feststellen, so dass darüber nachgedacht werden sollte, inwiefern die Mensa am Wochenende Essen anbieten könnte.

Kinder-Uni besser integrieren

Ein anderer Knackpunkt ist die Durchführung der Kinder-Uni. Wir unterstützen das zugrunde liegende Konzept und befürworten die frühzeitige Werbung potenzieller Studierender. Muss hierfür aber der geregelte Lehrablauf gestört werden? Unserer Meinung nach nicht. Eine Verlagerung in die Semesterferien ist unser Rat. Dann verdrängt eine gute Werbeveranstaltung keine Vorlesung mit mehreren hundert Teilnehmern mehr.

Beleuchtungssituation und Sicherheit verbessern

Weiterhin möchten wir anmerken, dass die Sicherheit für Studierende auf dem Campus momentan einige Lücken aufweist - besonders nachts. Die Beleuchtungssituation ist in weiten Teilen unbefriedigend. Während einige Studierende dadurch durchaus (fast) direkt eine Laterne vor ihrem Fenster haben, gibt es in einigen Bereichen unbeleuchtete Stellen, die aus mehreren Gründen riskant sind. Insbesondere ist dort die Gefahr übersehen zu werden stark erhöht. Wir fordern: eine ordentliche und sinnvolle Beleuchtung auf dem Campus!

Überdachte Fahrradständer und Bushaltestellen

Auch wenn der Campus etwas außerhalb der Stadt liegt, so ist die Uni doch sehr gut mit dem Rad zu erreichen. An vielen Stellen gibt es bereits Fahrradständer. Leider sind einige davon nicht überdacht. Das sorgt bei der hohen Regenwahrscheinlichkeit im Saarland bisweilen für Unmut. An dieser Stelle möchten wir erreichen, dass die Universität Abhilfe schafft.

Außerdem gibt es auch Bushaltestellen ohne Überdachung. Zwar ist die Ersatzhaltestelle bespielsweise nur vorübergehend, allerdings wird sie - bei zu erwartendem Regen (siehe oben) - fast ein Jahr bestehen bleiben. Das ist in dieser Form inakzeptabel und die Aktiven Idealisten setzen sich weiter dafür ein, dass die Haltestelle überdacht wird, wobei die Gespräche an dieser Stelle kurz vor dem Abschluss stehen.

Studentenwerk, Mensa und Wohnheime erhalten

Mensa und Mensacafé sorgen bekanntlich mit ihren reichhaltigen und preiswerten Gerichten für das leibliche Wohl der Studierenden. Das Studentenwerk betreibt außerdem die Kindertagesstätte, die auch Studierenden mit Kind erleichtert, ihr Studium zu beginnen oder fortzusetzen. Die Wohnheime schließlich bieten Studierenden eine Möglichkeit, zentral und preiswert zu wohnen und das Wohnheimleben mit kulturellen Angeboten, Heimfesten und Heimbars gilt als ein unverzichtbarer Teil der Uni-Kultur.

Wir möchten, dass die Mensa auch weiterhin ein breitgefächertes Angebot, das z. B. auch vegetarische, internationale und für muslimische Studierende geeignete Speisen umfasst, anbietet; auch laktosefreie Gerichte wären wünschenswert. Mit Sonja Wedegärtner im Vorstand des Studentenwerks setzt sich eine Aktive Idealistin dafür ein, dass Preis- bzw. Mieterhöhungen, die insbesondere sozial schwache Studierende treffen, möglichst vermieden werden können. Da gerade die Mensa-Preise von der Höhe der Landeszuschüsse abhängig sind, achtet sie darauf, dass das Land hier in der Pflicht und so das Angebot des Studentenwerkes erhalten bleibt. Die Aktiven Idealisten versuchen auch in diesem Punkt die Konsequenzen für die Studierenden möglichst gering zu halten, indem wir darauf drängen, dass Uni und Landespolitik zu ihrer Verantwortung stehen.

Kulturangebote auf dem Campus fördern

Kultur ist in aller Munde, alle finden sie wichtig, alle wollen sie.

Was wollen wir?

Feten

Zum einen sind wir für eine Weiterführung der AStA-Semestereröffnungsfeten und des AStA Open. Sie sind fester Bestandteil des Campuslebens und auch durch Oktoberfest und andere kommerzielle Partys nicht im Mindesten überflüssig geworden. Was die Linie der Universität beim Umgang mit externen Party-Anbietern angeht, sind wir für eine vorsichtige Genehmigungspolitik, denn es darf aus unserer Sicht nicht zu einer Verdrängung der studentisch organisierten Veranstaltungen kommen. Fachschaftsparties mit vielen freiwillig Helfenden und Getränken zum Selbstkostenpreis müssen immer Vorrang haben vor kommerziellen Ereignissen.

Koordination

Das kulturelle Angebot an der Universität ist zwar groß, aber unübersichtlich. Es ist viel Eigeninitiative und Geduld nötig, um für ein Hobby oder Interessengebiet Gleichgesinnte zu finden. Deshalb möchten wir solche Informationen besser organisieren und leichter zugänglich machen. Der AStA soll eine zentrale Anlaufstelle für Schauspieler, Musiker, Sportler und alle anderen Studierenden sein, die auf der Suche nach „ihrer“ Gruppe sind. Der AStA muss aber auch Ansprech- wie Koordinationspartner für die zahlreichen bereits bestehenden Gruppierungen sein. So kann ein konstruktiver Ideenaustausch zwischen den einzelnen Gruppen entstehen.

Eigene Angebote

Darüber hinaus wurden und werden von AStA-Seite selbst natürlich auch zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung im Rahmen von Sport- und Filmveranstaltungen oder Theater angeboten, was auch für die Zukunft wünschenswert ist.

Finanzierung

Zur Finanzierung wurde mit unserer Mitwirkung der eingetragene Verein UNIKULT e.V. gegründet, um kulturelle Ereignisse durch solide Finanzierung fördern zu können. AI besetzt seit dessen Gründung durchgängig Positionen des Vorstands. Außerdem möchten wir versuchen, einen Sponsorenpool einzurichten, durch den kulturelle studentische Gruppen gefördert werden, daher ist eine Finanzierung der CampusKultur aus Studiengebühren nicht nötig!

Theater

Ein gutes Beispiel hierfür ist der freie Eintritt in die Spielstätten des saarländischen Staatstheaters für Studierende, der vom AI- und CampusGrün-geführten AStA erreicht werden konnte; die Finanzierung erfolgt zunächst aus Rücklagen der Studierendenschaft.

Studentisches Engagement, Fachschaften

Mehr Unterstützung für studentische Initiativen

Ein wesentlicher Bestandteil des Lebens an der Universität sind studentische Initiativen, also Gruppierungen, die sich für studentische Belange wie kulturelle Veranstaltungen, Praktikavermittlung, Austausch- und Informationsmöglichkeiten zu diversen Themen usw. engagieren. Doch wer sich dort einmischen und sich für etwas Bestimmtes einsetzen will, hat es meistens schwer. Dazu müssen nämlich nicht nur Pläne geschmiedet und Gleichgesinnte gefunden werden, sondern es müssen auch Ressourcen her, mit denen man Kampagnen starten und die Aktivitäten einer Initiative am Laufen halten kann. Hier sehen wir dringenden Handlungsbedarf für die verfasste Studierendenschaft und mit ihr natürlich für den AStA, gerade wegen der durch allgemeine Studiengebühren noch geringer werdenden Bereitschaft der Studierenden, sich neben ihrem Studium für übergeordnete Ziele einzusetzen. Solches Engagement kostet schließlich Zeit, die viele Studierende zukünftig noch dringender fürs Lernen und Jobben brauchen werden. Es droht dadurch eine spürbare Verarmung des studentischen Lebens.

Um dem entgegenzuwirken und den verbleibenden Enthusiasten die ehrenamtliche Arbeit wenigstens etwas leichter zu machen, sollten die Studierendenschaft und die Universität Unterstützung bei der Herstellung von Publikationen und Plakaten, dem Finden geeigneter Räume, Unterstützung bei der Organisation von Veranstaltungen auf dem Campus etc. leisten. Weiterhin setzen wir uns für eine offizielle Anerkennung der Tätigkeit in derartigen Initiativen - analog zur Tätigkeit in universitären Gremien etc. - ein, was gerade im Hinblick auf die allgemeinen Studiengebühren auch für dort tätige Studierende von großem Interesse sein dürfte.

Ohne sie läuft nichts - die Fachschaften

In den letzten zehn Jahren wurde die überwiegende Mehrheit der Fachschaftsreferentinnen und -referenten immer von den Aktiven Idealisten gestellt. Wir halten dieses Referat für besonders wichtig, weil die Fachschaften für die Studentinnen und Studenten eine gar nicht hoch genug einzuschätzende Arbeit leisten. Die Fachschaften wissen am besten über die Situationen in den Fachbereichen Bescheid und für den AStA ist es daher besonders wichtig, in Kontakt mit den Fachschaften zu sein.

Gerade in den letzten Jahren gab es Veränderungen an der Uni, die zum großen Teil vom Fachschaftsreferat mitgetragen wurden, wie z. B. das neu eingeführte Gutscheinsystem zur Befreiung von Studiengebühren auf Grund von Fachschaftstätigkeiten oder auch die aus Studiengebühren finanzierten Projekte wie den Aufbau von Geb. C5.2, dem die Fachschaften mit Unterstützung des AStA geballten Widerstand entgegen brachten. Als eine Liste, die konstruktive Fachschaftsarbeit auf die Unipolitik übertragen will, treten wir mit kontinuierlicher Arbeit dafür ein, die Fachschaften wo immer möglich zu unterstützen und der Universität gegenüber immer wieder zu betonen, dass ein reibungsloser Betrieb in den einzelnen Fachbereichen ohne die ehrenamtliche Arbeit in den Fachschaften nicht möglich wäre!

Im Rahmen der letzten Haushaltspläne wurden die den Fachschaften zur Verfügung stehenden Etats für Sachmittel und Reisekosten erhöht, um auch auf diesem Wege die Arbeit der Fachschaften zu unterstützen.

Familie und Studium, Studien- und Hochschulfinanzierung

Familiengerechtes Studium möglich machen

Im Jahr 2003 wurde in zwei Workshops anhand eines Kriterienkatalogs von einer repräsentativen Projektgruppe die Familienfreundlichkeit der Universität des Saarlandes evaluiert. Mit der Hochschulleitung wurden Zielvereinbarungen beschlossen, um die Hochschulstruktur noch familiengerechter zu gestalten. Daraufhin erhielt die Universität das Grundzertifikat „Familiengerechte Hochschule“. Zur Umsetzung der in diesem Rahmen getroffenen Zielvereinbarungen wurde das Projekt „Audit - Familiengerechte Hochschule“ ins Leben gerufen. Die beiden ehemaligen AStA-Referentinnen Dagmar Cora und ihre Vorgängerin Nicole Riegger (beide AI) haben als Referentinnen für „Familiengerechtes Studium und Gleichstellung“ eng mit der Projektleiterin zusammengearbeitet, um die Studienbedingungen für Familien an der Universität des Saarlandes zu verbessern.

Die bereits bestehende Babysitterbörse wurde ins Internet gestellt, so dass davon jetzt zwei Seiten profitieren können: Einmal die Eltern, die qualifizierte Betreuung suchen, und andererseits die Babysitter selbst, denen hier die Möglichkeit zu einem Zusatzverdienst geboten wird. Um den Austausch unter den Familien zu ermöglichen, findet ein vom AStA organisierter Elterntreff statt, bei dem die Eltern auch zum Thema „Studieren mit Kind“ beraten werden. Es wurde sogar ein Holzhäuschen für die Kinder gebaut, in dem diese im AStA eine Spielecke finden.

Die tatsächliche Umsetzung der Teilzeit-Einschreibung ermöglicht es Eltern, das Studium mit geringerer Belastung durch Studiengebühren zu beenden - ein Bereich, in dem sich die Aktiven Idealisten ebenfalls ins Zeug legen. Mit den Verantwortlichen der Kindertagesstätte des Studentenwerks wurden Gespräche über einen Ausbau des Betreuungsangebots geführt. Aktuell haben wir in unseren Beratungsreferaten „Recht“ und „Studienfinanzierung“ Vertreter sitzen, die bei Fragestellungen zur Familie im Studium ebenfalls weiterhelfen können.

Teilzeit-Einschreibung als echte Option

Angesichts allgemeiner Studiengebühren wird es immer wichtiger, dass die offiziell an der Uni fürs Studium genutzte Zeit auch den Tatsachen entspricht. Wer wegen mehrerer Nebenjobs nur das halbe Semesterprogramm schaffen kann, der sollte auch nicht ein volles Semester bezahlen müssen. Daher setzen sich die Aktiven Idealisten bereits seit langem in allen relevanten Uni-Gremien (allen voran im Senat und dessen Studienausschuss) dafür ein, dass eine Teilzeit-Einschreibung in allen Fächern als wirklich umsetzbare Option etabliert wird. Bisher konnten wir bereits die Einführung einer Teilzeit-Rahmenordnung erreichen und in allen überarbeiteten und neu eingerichteten Bachelor- und Master-Studiengängen wurde in den entsprechenden Studienordnungen die Teilzeit-Einschreibung verankert. Teilzeit-Studierende bezahlen nur die Hälfte der Studiengebühren.

Derzeit hapert es aber noch in einigen Bereichen: so wird die Teilzeit-Einschreibung beispielweise noch zu wenig angenommen, was unserer Meinung nach vor allem daran liegt, dass noch zu wenige Studierende von dieser Möglichkeit wissen. Deshalb ist ein Flyer zum Teilzeitstudium erstellt worden und wir machen uns dafür stark, dass er zukünftig bei jeder Ersteinschreibung den neuen Studierenden mitgegeben wird, und auch dafür, dass die Wahlmöglichkeit Teilzeit-Einschreibung in die normalen Einschreibungs-/Rückmeldeformulare integriert wird. Problematisch ist das Teilzeitstudium aber in Zusammenhang mit zum Beispiel BAföG, Kindergeld und dem Jobben. Denn wer in Teilzeit studiert, gilt nicht als „ordentlich“ eingeschrieben und damit fällt dann auch der Anspruch auf BAföG, Kindergeld und die Sozialversicherungsbefreiung beim Jobben weg.

Die Aktiven Idealisten setzen sich daher dafür ein, dass das Teilzeitstudium auch mit BAföG, Kindergeld und Sozialversicherungsbefreiung möglich ist, damit dies zu einer echten Option für Studierende wird. Dazu haben wir bereits eine Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht, die unter https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4831 erreichbar ist.

Bedarfsgerechtes und elternunabhängiges BAföG

Die Aktiven Idealisten fordern ein bedarfsgerechtes und elternunabhängiges BAföG. Der Höchstsatz liegt heute bei 643 Euro pro Monat. Die Aktiven Idealisten fordern ein Umdenken bei der Förderung von Studierenden durch den Staat. Statt die Studienfinanzierung immer mehr in die private Verantwortung jedes Einzelnen zu entlassen, fordern wir für alle Studierenden einen Sockelbetrag elternunabhängigen BAföGs in Höhe von 350 Euro pro Monat. Zusätzlich soll es eine elternabhängige Förderung von Studierenden geben, so dass der Höchstsatz bei 700 Euro pro Monat Gesamtleistung liegt. Die Aufteilung in hälftige Förderung einerseits und zinsloses Darlehen andererseits soll unserer Ansicht nach dabei erhalten bleiben.

Stipendien statt Studienkredite

Eine völlig falsche Entwicklung ist unserer Meinung nach die Forcierung der eigenverantwortlichen Finanzierung des Studiums durch Vergabe von angeblich zinsgünstigen Krediten durch die KfW, die Sparkassen oder die Deutsche Bank. Die Zukunftsaussichten für heute Studierende sind viel zu vage: entsprechende Erfahrungen in Australien haben gezeigt, dass viele Studierende die Kredite, die sie während ihres Studiums aufgenommen haben, Zeit ihres Lebens nicht zurückzahlen können.

Wir fordern stattdessen einen starken Ausbau des Stipendien-Systems, damit die Schere der sozialen Herkunft der Studierenden nicht weiter auseinander geht und wieder mehr Studierende aus sogenannten bildungsfernen Schichten beginnen zu studieren. Eine baldige Umsetzung einer neuen Regelung wäre insbesondere in Anbetracht des nach dem 25. Lebensjahr wegfallenden Kindergeldes äußerst wünschenswert.

Tarifrechtliche Absicherung für studentische Beschäftigte

Seit 01.11.2006 gilt der neue Tarifvertrag für die Länder (TV-L). Einmal mehr sind studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte an Hochschulen aus diesem Tarifvertrag ausgenommen, so dass die Hochschulen und die wissenschaftlichen Einrichtungen selbst bestimmen, zu welchen Konditionen sie diese Hilfskräfte einstellen. Insbesondere die Bezahlung können sie selbst festlegen, und so schwankt die Bezahlung zwischen 3 und über 10 Euro, und das für teils sehr ähnliche Arbeiten. Selbst bei Jobs, bei denen heute noch relativ viel bezahlt wird, kann die Hochschule kurzerhand die Bezahlung drastisch kürzen.

Die Aktiven Idealisten setzen sich dafür ein, dass die studentischen und die wissenschaftlichen Hilfskräfte eine tarifrechtliche Absicherung erfahren, damit diese Hilfskräfte auch gutes Geld für ihre Arbeit bekommen, die vorher teilweise sogar von ausgebildeten Vollzeitkräften ausgeführt wurde.

Dass eine tarifrechtliche Absicherung Sinn macht, zeigt sich an der jüngsten Lohnerhöhung: Die studentischen Hilfskräfte erhalten nach der ersten Erhöhung seit 11 Jahren 0,8% mehr Lohn, das sind ganze 6 Cent pro Stunde. Die Beschäftigten, für die der TV-L gilt, konnten dagegen eine Lohnerhöhung von 8% einstreichen.

Ohne die studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte geht an der Universität nichts! Da ist es nur fair, wenn sie auch anerkennend entlohnt werden.

Globalhaushalt darf kein Sparmodell für das Land sein

Der Globalhaushalt ist eine Art der Universitätsfinanzierung, die 2002 im Saarland eingeführt wurde. Der Grundgedanke ist ebenso einfach wie logisch: Anstatt die Gelder für einzelne Projekte beim Land beantragen zu müssen, steht der Uni eine bestimmte Gesamtmenge an Mitteln zur Verfügung, über die sie in einem gewissen Rahmen frei verfügen kann. Diese Autonomie - wenn sie denn ernst genommen und respektiert wird - macht Sinn, da das Land natürlich nur von außen verwaltet und den Bedarf in verschiedenen Bereichen nicht so gut kennen kann wie die Universität selbst.

Leider hat dieses Konzept auch Nachteile: Ist der Betrag für den Globalhaushalt einmal festgelegt, kann auf aktuelle Entwicklungen wie z. B. plötzlich steigende oder sinkende Studierendenzahlen oder Tarifänderungen im öffentlichen Dienst kaum mehr reagiert werden. Zwar würden auch z. B. durch Effizienzsteigerungen eingesparte Gelder der Universität zu Gute kommen, jedoch ist es in der Praxis äußerst unwahrscheinlich, dass jemals relevante Überschüsse entstehen werden. Im Gegenteil wird es eine permanente Unterdeckung geben, die zu einer ebenso andauernden Sparwirtschaft zwingt.

Wir von AI sehen den prinzipiellen Nutzen, den die Mittel-Autonomie mit sich bringt. Daher befürworten wir einen Globalhaushalt im Grundsatz - allerdings unter dem Vorbehalt, dass er nicht zu versteckten Mittelkürzungen führt. Momentan sieht das Ganze aber eher nach einem eleganten Manöver der Landesregierung aus, um sich auch hier aus der Verantwortung zu stehlen. Dies bestätigt auch die Verlängerung des Globalhaushaltes mit einem Betrag, der nicht einmal die gestiegenen Kosten komplett ausgleicht. Das Land muss aber zu seiner Verantwortung für die Universität stehen.

Insbesondere muss in Zukunft darauf geachtet werden, dass die Einnahmen aus Studiengebühren nicht dazu führen, dass auf der anderen Seite der Haushalt zusammengestrichen wird und am Ende nicht mehr Geld für die Universität da ist, so dass die versprochenen Verbesserungen in Studium und Lehre erst gar nicht eintreten können und dafür der Landeshaushalt entlastet wird.

Die Bildung ist der letzte Bereich, in dem gespart werden darf, denn Deutschland kann sich auf wenig anderes stützen.

Allgemeinpolitisches Mandat und politische Bildung

Kein allgemeinpolitisches Mandat

Hinter dem Schlagwort allgemeinpolitisches Mandat verbirgt sich die Frage, ob der AStA als Vertretungsgremium aller Studierenden zu politischen Themen, die im Grunde nichts mit dem Studium zu tun haben, Stellung beziehen darf oder nicht. Die Frage ist so alt wie die verfassten Studierendenschaften in Deutschland und wird kontrovers diskutiert. Soll ein AStA, der ja im Auftrag aller Studentinnen und Studenten handelt, Demonstrationen für oder gegen beispielsweise den großen Lauschangriff, Nato-Einsätze, Gesundheitsreform, Ökosteuer oder Atomausstieg organisieren und durchführen?

Die Aktiven Idealisten verneinen dies aus mehreren Gründen:

Zum einen kann man als Studierender nicht aus der Studierendenschaft austreten, falls einem die politische Ausrichtung des AStA nicht zusagt. Zum anderen glauben wir, dass eine so weitgehende Vertretung von den Studierenden nicht gewünscht ist. Studierendenparlament und AStA werden von Euch legitimiert, um für gute Studienbedingungen an der Universität des Saarlandes zu sorgen - und mehr nicht. Um auf die genannten bundes- und landespolitischen Themen Einfluss auszuüben, sind eben Landtags- oder Bundestagswahlen da. Ein weiterer, recht pragmatischer Grund ist der, dass eine allgemeinpolitische Vertretung durch den AStA einfach dessen Arbeitsrahmen sprengen würde. Ein AStA, der mit etwa 15-20 Leuten besetzt ist, kann sich aus einfachen Kapazitätsgründen nicht auch noch um allgemeinpolitische Themen kümmern.

Daher sind wir gegen ein allgemeinpolitisches Mandat für den AStA.

Politische Bildung erhalten

Das bedeutet nicht, dass sich Studierende nicht zu allgemeinpolitischen Themen positionieren können und sollen. Im Rahmen der politischen Bildung wollen wir natürlich auch in Zukunft, dass in Vorträgen und Diskussionen über allgemeinpolitische und historische Themen ausgewogen informiert wird.

Politische Bildung ist wichtig und muss in die AStA-Arbeit integriert werden, insbesondere in der Form von Veranstaltung für alle Studierenden.

Berufschancen verbessern durch Netzwerken

Die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen für das spätere Berufsleben ist an unserer Universität ein noch zu nachlässig behandeltes Thema. Die Aktiven Idealisten haben sich dafür eingesetzt, dass das Zentrum für Schlüsselkompetenzen im vergangenen November gegründet wurde. Hier lernen die Studierenden, wie sie in einer Bewerbung ihre Stärken besser betonen können.

In einer globalisierten Welt werden persönliche Kontakte immer wichtiger; auch für den Einstieg ins Berufsleben. An vielen anderen deutschen Hochschulen ist es bereits üblich, dass die Studierenden aus einem gut funktionierendem Alumninetzwerk Nutzen ziehen können. Das Netzwerk ermöglicht es den Studierenden einen direkten Kontakt mit ehemaligen Studierenden herzustellen, um auf diese Weise von Erfahrungen und Tipps der Ehemaligen zu profitieren. Nicht selten werden Praktika und Jobs direkt vermittelt.

Alumni profitieren ihrerseits auch von den Netzwerken, weil sie so mit ihrer ehemaligen Hochschule und somit auch mit der aktuellen Forschung eng verbunden sind.

An unserer Uni steckt der Aufbau von Alumninetzwerken noch in den Startlöchern. Kontakte müssen gepflegt werden und dies ist oft mit Kosten verbunden. Hier wird an der falschen Stelle gespart. Die Uni muss aus unserer Sicht in dieser Richtung noch viel aktiver werden, wenn sie für die Studierenden lebendige Alumninetzwerke schaffen will.

Datenschutz, e-Learning-Systeme. UdS-Card und Kopierbedingungen

Datenschutz und Sicherheit bei HISPOS, CLIX und Anderen verbessern

Der technische Fortschritt macht auch vor der Universität nicht halt. Die Anmeldung zu Lehrveranstaltungen wird immer mehr über das Internet abgewickelt. Darüber hinaus wird die Betreuung der Veranstaltungen mehr und mehr über Lehrplattformen im Internet realisiert.

Wir begrüßen diesen Fortschritt, wo er den Studierenden einen Nutzen bringt. Wir setzen uns aber auch für eine Kontrolle dieser Systeme ein. Wenn keine Dokumente aus Papier mehr die erfolgreiche Teilnahme an Lehrveranstaltungen belegen, wird ein Datenverlust für alle Beteiligten zum Fiasko. Gleichzeitig fallen in diesen Lehrplattformen personenbezogene Daten über die Studierenden an. So können aus dem Zeitpunkt, an dem sich Studierende erstmalig Arbeitsunterlagen aus einer Lehrplattform herunterladen, Schlüsse auf das Arbeitsverhalten gezogen werden.

Wir sprechen uns klar gegen die Verfügbarkeit der Daten zum Nutzerverhalten aus. Viele Studierende nutzen die elektronischen Plattformen wenig bis gar nicht und kopieren sich benötigte Unterlagen von Kommilitonen. Aus den anfallenden Nutzungsdaten können damit nur falsche Schlüsse gezogen werden. Wir fordern weiter von der Universität sicherzustellen, dass die Daten vor Verlust und Verfälschung geschützt werden.

Dies gilt natürlich nicht nur für die in e-Learning-Systemen anfallende Daten, sondern z. B. auch für Zugangskontrollen, mit der sich beispielsweise der Aufenthaltsort der entsprechenden Personen genau nachvollziehen ließe.

UdS-Karten: Kostenloser Ersatz, weitere Nutzung

Der AStA konnte unter Beteiligung der Aktiven Idealisten erreichen, dass defekte Chipkarten, sofern sie mindestens ein Semester in Benutzung waren, ohne Kosten für die Studierenden ersetzt werden.

Wünschenswert wäre, wenn die UdS-Card campusweit auch zum Kopieren (hierzu gibt es bereits ein Pilot-Projekt in der SULB) und Drucken (auch schon an einzelnen Stellen möglich) eingesetzt werden könnte, um z. B. die kratzempfindlichen Papierkarten abzuschaffen. Auch für die Universität stellt die Empfindlichkeit der bisherigen Kopierkarten einen Verlustbereich da, da bei Erstattung beschädigter Kopierkarten nur ein Schätzwert angenommen werden kann, welche Anzahl zum Zeitpunkt des Defekts noch auf den Kopierkarten vorhanden war.

Weiterhin sollte die UdS-Card in mehr Gebäuden als bisher zum Gebäudezugang rund um die Uhr genutzt werden können, um die Abhängigkeit von teilweise recht eingeschränkten Öffnungszeiten zu reduzieren.

Verbesserte Kopierbedingungen

Weiterhin sollte man mehr aus den Kopieren auf dem Campus herauszuholen:

Zum Einen hat sich die Multifunktionalität von Kopierern fortentwickelt, so dass wir mehr Serviceleistungen von den aufgestellten Kopiergeräten erwarten. Mittlerweile stellt es technisch kein Problem mehr dar, dass auch die Großkopierer PDF-Dateien erzeugen, die sich mit dem USB-Stick mit nach Hause nehmen lassen oder gleich vom Kopierer per E-Mail-Adressen-Eingabe auf den eigenen Rechner geschickt werden können. Der Einbau einer solchen Sonderfunktion in die vorhandenen Geräte beläuft sich auf rund 20 Euro. Wir kämpfen dafür, dass den Studierenden auch dieser Service ermöglicht wird.

Weiterhin ist es uns wichtig, eine Debatte um die Höhe des Preises pro Kopie anzuregen. Aufgrund der gebündelten Anlage des Campus im Wald sehen sich die Studierenden vor ein Kopierermonopol gestellt. Wir treten dafür ein, dass die Möglichkeiten zur Senkung des Kopienpreises geprüft werden, denn schließlich bieten andere Universitätsstädte preiswertere Kopiermöglichkeiten an, zum Beispiel kostet in Jena eine Kopie campusweit 4 Cent. Auch bei den Städtischen Copyshops, die noch Bedienungspersonal beschäftigen, liegen die Kopienpreise für Studierende unter 5 Cent.

Darüber hinaus sollte der Bedarf an Ausdrucken und Kopien überprüft werden; teilweise können Online-Angebote und Wiederverwendung z. B. von Vorlesungsskripten, die sich im Laufe der Jahre nicht wesentlich verändern, sinnvolle Alternativen darstellen.

Schwule, Lesben und Behinderte

Schwule und Lesben brauchen auch ein starkes Sprachrohr im AStA

Die Aktiven Idealisten wollen endlich im AStA wieder eine Vertretung für Schwule und Lesben einrichten. Die Themen HIV und AIDS sind heute aktueller denn je, doch an der Universität wird darüber nicht aufgeklärt. Der AStA soll in Zukunft Anlaufstelle für Probleme, gleichzeitig aber auch Veranstalter für Events, bei denen aufgeklärt wird, bei denen sich Schwule und Lesben regelmäßig treffen können, werden.

Auch müssen Problemthemen wie Suizidgefahr, Outing, Diskriminierung oder auch Verhütung angesprochen werden. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Nur muss sie mal jemand angehen. Und das wollen wir!

Behindertengerechtes Studium zur Realität werden lassen

An vielen Stellen der Universität hakt es noch bei der Studierbarkeit für behinderte Studierende. Das fängt nicht zuletzt damit an, dass viele Gebäude oder Gebäudeteile mangels Aufzug gar nicht ohne fremde Hilfe erreicht werden können.

Wir wollen zusammen mit Behinderten dafür sorgen, dass der Campus barrierefreier wird und die Studierenden ein angenehmeres Studium genießen können.

Konzepte der Aktiven Idealisten

Weiterhin ein "Offener AStA"

Der AStA ist als Interessenvertretung der Studierenden das wichtigste Gremium, das wir haben. Wir wollen, dass im AStA nur Leute arbeiten, von denen wir überzeugt sind, dass sie ihre Arbeit zu Eurer Zufriedenheit machen. Seit Jahren befürworten und praktizieren wir den „Offenen AStA“, in dem sich jeder engagieren kann, der Lust dazu hat. So haben wir in den vergangenen Jahren fast jedes Mal auch unabhängige Leute in den AStA gebracht, die ein Referat übernahmen, ohne dass sie uns oder sonst einer hochschulpolitischen Gruppierung angehörten.

Außerdem haben wir im AStA verschiedene themenbezogene Arbeitskreise eingerichtet, über die jederzeit ein völlig unformalisierter Einstieg in die AStA-Arbeit möglich ist. Diese unabhängigen Kandidaten haben exzellente Arbeit geleistet - und allein darauf sollte es im AStA ankommen.

AStA als Anlauf- und Beratungsstelle für alle

Der AStA bildet aber auch eine wichtige Anlaufstelle für Studierende, die sich in einer Notlage befinden. Gerade bei einer sich immer schwieriger gestaltenden Studiensituation für viele Studierende betrachten wir den AStA als Ansprechpartner, der oftmals entweder schon direkt helfen kann oder aber zumindest weiß, wo Hilfe zu bekommen ist. Im Interesse aller Studierenden beteiligen wir uns aktiv am Erhalt und der Verbesserung der inzwischen erreichten, hohen Qualität des AStA.

Wie die gesamte Uni wird auch die wichtigste studentische Interessenvertretung von den Studierenden nicht mehr vorwiegend als Behörde oder Spielwiese für Jungpolitiker verstanden, sondern als Dienstleister und offene Anlaufstelle für alle. Folgerichtig setzen wir uns dafür ein, dass Ihr dort den größtmöglichen Service bekommt. Dies konnten wir in den letzten Jahren vor allem durch die von uns geleiteten Referate und Projekte, darunter die Referate „Studienfinanzierung“, „Ausländer“, „Fachschaften“ und „Recht“, zeigen.

Konstruktive, studierendenorientierte Arbeit - ohne Mutterpartei

Uns kommt es vor allem auf konstruktive Arbeit an. Das kann man schon an der Zusammensetzung erkennen. Aus den verschiedensten Fakultäten und Fachrichtungen haben sich Studierende entschlossen, sich gemeinsam in hochschulpolitischen Bereichen zu engagieren. Das vermeidet sowohl eine Bevorzugung einer bestimmten Fakultät vor anderen als auch eine landes- oder bundespolitisch einseitig geprägte Ausrichtung. Die parteipolitische Orientierung unserer Mitglieder spielt bei uns keine besondere Rolle. Wir haben auch keine Landes- oder Bundespartei, die uns mit verschiedenen Ressourcen oder ideologischen Vorgaben unterstützt. Unser oberstes Ziel ist es konstruktive, erfolgreiche und umsetzbare Lösungen zu finden. Unabhängigkeit von einer Mutterpartei und deren Belangen ist dabei eine unserer Stärken. So können wir unvoreingenommen Ideen und Lösungswege erwägen, die bei anderen aus parteipolitischen Implikationen schon im Vorfeld nicht in Betracht gezogen werden.

Daher gibt es innerhalb der Gruppe keinen Meinungszwang. Wir schätzen unterschiedliche Standpunkte und versuchen die entstehenden Konflikte studierenden- und zielorientiert zu lösen und so das Beste für alle Beteiligten zu erreichen. Die Ungebundenheit von einer Mutterpartei, die die politische Richtung vorgibt, und unsere Vielfältigkeit helfen uns dabei, den Blick fürs Wesentliche zu bewahren - die Belange der Studierenden.

Sachlichkeit statt Selbstprofilierung

Konstruktivität und Effektivität liegen uns sehr am Herzen, auch im Studierendenparlament (StuPa). Blockieren von Sitzungen oder Trickserei mit Satzungsrecht, damit unliebsame Beschlüsse nicht gefasst werden können, gibt es bei uns nicht. Wir nehmen unseren Wählerauftrag ernst. Dies kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass wir in den letzten Jahren immer eine hohe Anwesenheit im StuPa vorzuweisen hatten und auf den Sitzungen normalerweise auch von Anfang bis Ende (und nicht nur zu den Tagesordnungspunkten, die uns besonders wichtig erscheinen) anwesend sind.

Kontinuität in Gremien: Für Euch in Aktion

Seit unserer Gründung 1995 sind die Aktiven Idealisten als einzige Liste jedes Jahr mit Referenten im AStA mit dabei. Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass niemand die konstruktive Zusammenarbeit mit uns zu scheuen braucht. In dieser Zeit hat sich natürlich auch ein Wissenspool im Umgang mit unipolitischen Problemen gebildet, was bedeutet, dass wir aufgrund unserer Erfahrung schon gewisse Kompetenzen erlangt haben, die uns auch für die Zukunft bei Belangen der Studierendenschaft hilfreich sein werden.

Es gibt viele Möglichkeiten, die Interessen der Studierenden zu vertreten: die Gremien für die Verteilung der Studiengebühren, den Senat, das Studierendenparlament (StuPa) und den Allgemeinen Studierenden-Ausschuss (AStA), um nur einige zu nennen.